Vereinsgeschichte

Vom Verschönerungsverein zum Albverein

Die Anfänge des 1889 gegründeten Schwäbischen Albvereins finden sich in den schon um 1840 im Königreich Württemberg bestehenden örtlichen Verschönerungsvereinen. In einer im Gründungsjahr herausgegebenen eigenen Zeitschrift, den „Blättern des Schwäbischen Albvereins“ listete der Herausgeber Prof. Nägele die Aufgaben des Vereins auf. Es waren dies „Wanderungen in der Schwäbischen Alb“. Er veröffentlichte Abhandlungen über Geschichte, Naturwissenschaft, Sprache, Anekdoten, Sagen und Gedichte. Natur-, Heimat- und Wanderfreunde fanden somit ein gemeinsames Ziel.

Das Vereinsgebiet reicht heute vom Bodensee zur Tauber, vom Schwarzwald zum Ries. 579 Orts- und Jugendgruppen betreuen ehrenamtlich ein markiertes Wegenetz von über 13500 km Länge. Wanderheime, Türme, Schutzhütten und Heime kommen dem Wanderer zugute. Der Albverein fördert bodenständiges Volks- und Brauchtum, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Heimatforschung und Höhlenkunde. Natur-, Landschafts- und Umweltschutz ist im Interesse der Allgemeinheit ein weiteres Anliegen des Vereins. Der Albverein ist ein Freizeitverband mit hohem Anspruch. Kein Wunder, dass er mit seinen vielen Mitgliedern der größte deutsche Wanderverein ist.

Der Burgberg- Tauber-Gau ist unsere Heimat

Seit 1905 sind die Ortsgruppen des Tauber- und Vorbachtals im Burgberg- Tauber- Gau zusammengeschlossen. Der Hauptverein wacht über 23 Gaue, welche die Bindeglieder zwischen Gesamtverein und den Ortsgruppen in dem jeweils zuständigen Gebiet sind. Das Gaugebiet erstreckt sich von Crailsheim nach Bad Mergentheim und von der Jagst zur Tauber. 18 Ortsgruppen betreuen in unserem Gau die Mitglieder.
Lebenszelle des Vereins ist die Ortsgruppe wo Jedermann/ -frau, die Jugend, zur Mitarbeit im sozialen, bildenden, musischen und sportlichen Bereich auf- gefordert ist tätig zu werden. Talente sind gesucht um Mitzuwirken für Natur, Heimat und Wandern! Wandern ist Erlebnis und Abenteuer! Wandern bietet Erholung, Entspannung und Geselligkeit!